Chronik

Ausblick

Installation des Funktionsmusters - Entwicklung eines Standorts in der Nordsee - Serienreife

Voraussichtlich 2016 wird ein Prototyp des SOF vor der deutschen Ostseeküste installiert. An dem Funktionsmuster sind umfangreiche technische und ökologische Erprobungen geplant. Parallel dazu wird gegenwärtig ein weiterer Standort in der Nordsee entwickelt, um zeitnah ein weiteres Funktionsmuster unter Nordsee-Bedingungen mit einer 5-6 MW-Turbine zu errichten. In den Folgejahren soll das GICON®-SOF schließlich seine Serienreife erlangen.



Januar 2017 - IRENA stuft GICON-SOF als First Mover ein

Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat die erste deutsche schwimmende Plattform, das GICON®-SOF, als „First Mover“ in seinem Bericht zu aktuellen Projekten schwimmender Fundamente auf Basis einer Tension Leg...

GICON hat mit dem GICON®-SOF weltweit die Technologieführerschaft bei offshore-Plattformen für Windkraftanlagen auf Basis der Tension-Leg-Plattform (TLP) übernommen. Das wurde jetzt durch den unabhängigen IRENA-Bericht (Floating Foundations - A Game Changer for Offshore Wind Power) bestätigt.

Die TLP-Technik zeichnet sich durch eine starke Ortsstabilität aus. Dadurch sind die Anforderungen an eine Windenergieanlage infolge der Plattformbewegung wesentlich niedriger als bei anderen Systemen schwimmender Offshore-Windanlagen. Die Stabilität wird bei der TLP durch die Verspannung erreicht. Damit werden keine aktiven Systeme zur Stabilisierung benötigt. Die TLP  ist leichter im Vergleich zu konkurrierenden Technologien, wie der Spar-Buoy oder -Submersible-Plattform. Mit seiner Weiterentwicklung und Modifizierung der TLP, die gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg und der Universität Rostock erfolgt und insgesamt durch 12 Patentfamilien geschützt ist, konnte GICON mehrere Nachteile der TLP wie die mangelhafte Schwimmstabilität beim Transport beheben. Außerdem und aufgrund optionaler zusätzlicher geneigter Seile ist diese Unterstruktur als einziges schwimmendes System für Eislasten, wie sie z.B. in der Ostsee vorkommen, ausgelegt. Ergebnis dieser Innovation sind die geringen Windgestehungskosten von aktuell unter 9 Euro/Cent pro kWh.

Schwimmende Plattformen werden als Zukunftstechnologie für die Energiegewinnung aus Windkraft im offshore-Bereich angesehen. Die Technologie des GICON®-SOF ermöglicht den Einsatz in Küstenregionen mit Wassertiefen zwischen 30 und 500 Metern. Nach aktuellem Stand der Technik sind Wassertiefen ab ca. 50m mit festen Gründungen nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar.

IRENA ist eine Organisation mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 149 Mitgliedsstaaten gehören der Organisation an. IRENA hat sich zum Ziel gesetzt, erneuerbare Energien in aller Welt zu fördern. „Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit dem SOF eine bahnbrechende Technologie entwickelt haben, die nicht nur innerhalb der GICON Firmengruppe, sondern auch bei vielen Zulieferbetrieben in erheblichem Umfang Arbeitsplätze schaffen kann“, so Prof. Jochen Großmann, der Gründer der GICON.



November 2016 - GICON® - SOF bei polnischen Offshore Netzwerk

SOF auf Einladung des polnischen Offshore-Windenergie Netzwerkes PTMEW Hauptthema bei einem eintägigen Seminar in Danzig.

Mit einem Applaus endete der einstündige Vortrag von Dr. Frank Adam über das GICON®-SOF. Das erste deutsche schwimmende Offshore-Fundament war Hauptthema des dritten Offshore-Seminars des polnischen Offshore-Windenergie Netzwerkes PTMEW in Danzig. Über eine Stunde präsentierte Adam den Stand der Entwicklung und der Arbeiten am GICON®-SOF vor Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Industrie.

In seinem Vortrag erläuterte Adam die technischen und wirtschaftlichen Eckdaten des SOF. Dabei ging er auf neue Stahl-Beton-Verbundteile ein, die die Stromgestehungskosten des SOF auf deutlich unter 9 Cent/Euro pro Kilowattstunde bringen und den CO2-Ausstoß weiter minimieren werden. Gleichzeitig stellte Adam die Vorteile der senkrecht und vertikal angebrachten Seile am Schwergewichtsanker heraus, die dem SOF die Stabilität ähnlich einer festen Gründung geben. Auf großes Interesse stießen die Ausführungen zur Komplettmontage des SOF im Hafen mit Turm und Turbine, welche sich wiederum positiv auf die Kosten sowie die Bauzeiten auswirken.

In der anschließenden einstündigen Diskussion zum Vortrag wurde nicht nur das Interesse am SOF bekundet, sondern es wurden auch viele neue Kontakte geknüpft. Das ist die Basis für zukünftige Partnerschaften für den Wissenstransfer und für Geschäftsbeziehungen.

Dr. Frank Adam: „Ich möchte mich im Namen von GICON für die Einladung des PTMEW recht herzlich bedanken. Es war schön zu spüren, welches Interesse an unserer Lösung besteht. Wir haben im Rahmen des Seminars erste fruchtbare Gespräche geführt, die Potential für eine zukünftige Zusammenarbeit bieten.“

Offshore-Windindustrie in Polen steckt noch in den Anfängen

Trotz erster Erfolge in der polnischen Onshore-Windindustrie, steckt das Thema Offshore-Wind in Polen noch in den Kinderschuhen. Ziel staatlicher Organe ist es, innerhalb der kommenden fünf Jahre zu entscheiden, welche Technik beim Bau eines ersten Offshore-Windparks entlang der Ostseeküste eingesetzt werden soll. Noch völlig offen ist, ob die spätere Entscheidung zu Gunsten fester Gründungen oder schwimmender Lösungen (z. Bsp. das innovative Konzept des GICON®-SOF) ausfallen wird. Wissenschaftler der Technischen Universität Danzig  arbeiten derzeit an Lösungen Für den Bereich schwimmender Fundamente, das Thema steht somit auch in Polen bereits auf der Tagesordnung.

Netzwerk ebnet Weg für lokale Offshore-Industrie

Das polnische Offshore-Windenergie Netzwerk PTMEW widmet sich seit über acht Jahren ausschließlich der Zukunft der Offshore-Wind-Industrie im östlichen Nachbarland. Um politische Entscheider, Industrie und Wissenschaftler an einen Tisch zu bekommen, veranstaltet das Netzwerk regelmäßig Events, wie das eintägige Seminar in Danzig. Mariusz Witonski, Präsident von PTMEW: „Wir sind sehr glücklich, dass wir GICON als Gast für unsere Seminarreihe gewinnen konnten. Mich hat beeindruckt, welches Potential in der Entwicklung der schwimmenden Fundamente steckt. Positiv beeindruckt hat mich auch, dass von GICON offen das Interesse ausgesprochen wurde, mit polnischen Firmen für eine Weiterentwicklung und Produktion des SOF zusammenzuarbeiten. Genau darum soll es bei diesen Seminaren gehen.“



September 2016 - Polen und Großbritannien begeistern sich für SOF

GICON® stellt schwimmendes Fundament im Rahmen der internationalen Konferenz „Offshore Wind – Logistics & Supplies 2016“ in Danzig vor.

Der Offshore Markt ist in Bewegung, auch in Polen. Hier steckt die Entwicklung jedoch im Vergleich zu Deutschland noch in den Anfängen. Der erste polnische Windpark in der Ostsee ist für 2019 geplant. Eine wichtige Rolle bei der zukünftigen Ausrichtung werden auch in Polen schwimmende Strukturen für Windenergieanlagen spielen. GICON® hat in diesem Bereich mit seinem schwimmenden Offshore Fundament (SOF) eine Innovation entwickelt, die nicht zuletzt durch den Einsatz von Stahlbetonverbundteilen und Stromgestehungskosten unter 9 €Cent/kWh überzeugen kann.

Auf der internationalen Konferenz „Offshore Wind – Logistics & Supplies 2016“ in Danzig, die von der polnischen Gesellschaft für Offshore Wind Energie (PTMEW) veranstaltet wurde, nahm das GICON®-SOF eine zentrale Rolle der Präsentationen anwesender Offshore-Unternehmen ein. Die Meinung der Teilnehmer: schwimmende Fundamente, wie das SOF, haben Zukunft vor den Küsten Polens. Besonders die geringen Kosten, die Bauweise und ein möglicher Standort zwischen 30 und 500 Metern im Küstenbereich, haben die Teilnehmer für die Dresdner Entwicklung begeistert.  

Im Oktober wird GICON auf Einladung des PTMEW erneut nach Danzig zu einem Industrieseminar reisen.

GICON® stellt schwimmendes Fundament im Rahmen der internationalen Konferenz „CORE 2016“ in Glasgow vor.

Auch in Großbritannien wird das Potential der Offshore Windenergie thematisiert. Bei der internationalen Konferenz „Core 2016“ im schottischen Glasgow wurden unterschiedliche Technologien im Bereich erneuerbare Energien, wie zum Beispiel Gezeiten-, Strömungs- oder Windturbinen für den Offshore-Einsatz diskutiert. Tenor der Teilnehmer war, dass zukünftig die Stromgestehungskosten für erneuerbare Offshore Energiewandler wesentlich reduziert werden müssen, um wettbewerbsfähig zu anderen Versorgern wie Gasstrom- oder Onshore Windstrom Anbietern zu werden. In diesem Zusammenhang wurde dem Vortrag zur Wirtschaftlichkeit des GICON®-SOF besondere Aufmerksamkeit zu Teil, da die erreichbaren Stromgestehungskosten von unter 9€ct/kWh präsentiert und die in diesem Zusammenhang stehende optimierte Bauweise inkl. einer flexiblen Zuliefererkette dargestellt wurden.

Die Ergebnisse der GICON® Firmengruppe in diesen Fachbereich waren für die Teilnehmer ein Indikator, dass schwimmende Substrukturen für Offshore Windenergieanlagen und im Speziellen das GICON®-SOF der dritten Generation einen wesentlichen Beitrag zum Durchbruch dieser Technologie liefern werden.



September 2016 - GICON®-SOF – Imagefilm online

Im Juni 2016 wurde im Rahmen der Global Offshore Wind 2016 in Manchester über herausragende Entwicklungen der Offshore-Branche berichtet. Am Ende der dokumentierten Entwicklungen war das GICON®-SOF, GICON´s schwimmende Gründung...

Im Juni 2016 wurde im Rahmen der Global Offshore Wind 2016 in Manchester über herausragende Entwicklungen der Offshore-Branche berichtet. Am Ende der dokumentierten Entwicklungen war das GICON®-SOF, GICON´s schwimmende Gründung für Offshore Windenergieanlagen. 

Das Team von WorldEnergy TV dokumentierte über zwei Tage das GICON®-SOF für einen Imagefilm. Dieser wurde bei der Messe in Manchester gezeigt und ist nun auf auf dem GICON-Youtubekanal abrufbar.

Das GICON®-SOF ist eine der Innovationen der GICON® Firmengruppe. Es handelt sich um ein schwimmendes Offshore Fundament insbesondere für Windenergieanlagen, dass bei Wassertiefen zwischen 30 und 500 Metern eingesetzt werden kann. Mit seinem geringen Gewicht und seinem einfachen Handling führt es zu Stromgestehungskosten von weniger als 9 €/Cent pro kW/h. Das SOF wird derzeit in den Betriebsstätten der GICON®-ESG in Stralsund gefertigt und soll 2017 in der Ostsee, als weltweit erste schwimmende Offshore-Pilotanlage, die in einen kommerziellen Windpark integriert ist, installiert und in Betrieb genommen werden.



Juli 2016 - GICON®-SOF beim International Offshore Wind Partnering Forum 2016 (USA) vertreten

In Kooperation mit der Uni Rostock wird Dr. Ing. Frank Adam über die Entwicklung des GICON®-SOF bei einem der wichtigsten Foren der USA vortragen.

Dr. Ing. Frank Adam, Nachwuchsforschungsgruppenleiter am Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik der Univeristät Rostock, wird Anfang Oktober auf dem International Offshore Wind Partnering Forum (IPF) einen Vortrag zum Thema „Lieferkette & Fabrikation der ersten deutschen schwimmenden Windturbine (GICON®-SOF)“ halten. Das Forum findet vom 2. – 5. Oktober in Newport, Bundesstaat Rhode Island statt und ist eines der wegweisenden seiner Art in Nordamerika. „Das Thema des Vortrags ist ein wichtiges, weil es einen Überblick über die Planungsprozesse, die Lieferkette zur Fertigung des GICON®-SOF und zur Installation in der deutschen Ostsee gibt“, so das offizielle Statement zur Ernennung von Dr. Ing. Adam als Redner des Forums.

Dr. Ing. Adam spricht über Marktvorteile des GICON®-SOF

Dr. Ing. Frank Adam wird in seinem Vortrag vor dem Fachpublikum besonderen Wert auf die Leichtbaukonstruktion aus Stahl-Beton legen und damit herausstellen, dass die Weiterentwicklung des GICON®-SOF zu einer weiteren Reduzierung des Gewichts und somit der Kosten geführt hat, was auch die CO2-Emission beim Herstellungsprozess reduziert. „In den USA besteht für das schwimmende Fundament ein riesiges Potential, denn in US-Küstennähe muss bei den existierenden Wassertiefen auf schwimmende Offshore-Windenergieanlagen fokussiert werden. Im Speziellen kann das GICON®-SOF punkten, da es eine ökonomische Alternative zu anderen Gründungssystemen darstellt“, so der Wissenschaftler der Universität Rostock. Weiterhin wird ein Themenschwerpunkt die Herstellungsmöglichkeiten und Dienstleistungen der GICON-Firmengruppe mit ihren Partnern sein. „Ich freue mich auf die Diskussion mit den Teilnehmern, denn wir können uns mit einer der zukunftsfähigsten Technologien darstellen und zeigen, dass wir mit niedrigen Stromgestehungskosten von deutlich unter 10 Cent/KWh wettbewerbsfähig und bereits mit Onshore-Windenergieanlagen vergleichbar sind.“

Forum setzt sich für mehr Offshore-Energie in den USA ein

Das Ziel des IPF ist es, Firmenpartnerschaften voranzutreiben, die zum Wachstum der Offshore-Windindustrie in den USA beitragen sowie Kapazitäten in der Lieferkette steigern sollen. „Das Netzwerk ist zum Drehpunkt der Offshore Wind Gemeinschaft geworden und das Forum ist der Platz für kritische Diskussionen und beispielslose Netzwerkmöglichkeiten“, beschreibt Donald Hairston, Vorsitzender des Business Network for Offshore Wind das Forum im Bundesstaat Rhode Island. In diesem Jahr werden mehr als 275 Teilnehmer zum Branchenforum erwartet.

Vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderte Forschungskooperation von GICON und der der Universität Rostock

Das Vorhaben wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern (Förderkennzeichen: TBI-V-1-070-VBU-025) gefördert. Die Laufzeit der Förderung durch das Bundesland beträgt zwei Jahre.



Mai 2016 - GICON Gründungsmitglied des globalen Netzwerks „Friends of Floating Offshore Wind“

Interessensgemeinschaft setzt sich für einheitliche Rahmenbedingungen ein

GICON ist Gründungsmitglied des globalen Netzwerks „Friends of Floating Offshore Wind“. Neben der Firmengruppe aus Dresden haben sich neun weitere Unternehmen, Entwickler und Verbände aus Europa und Amerika zu dem Netzwerk zusammengeschlossen, welches für verbesserte Bedingungen bei der Weiterentwicklung der Technologie der schwimmenden Offshore-Windenergieanlagen sorgen möchte. Ziel ist es, diese Technologie  bis spätestens 2025 zur Marktfähigkeit zu entwickeln und so den Klimaschutz wirksam zu unterstützen.

Die Forschungsprojekte der Mitglieder befinden sich aktuell in unterschiedlichen Stadien und stehen vor ähnlichen Herausforderungen auf dem Weg zur Markteinführung. Diese zu identifizieren und zu meistern, ist das zentrale Anliegen der Gemeinschaft. Zu den Herausforderungen zählen die nationalen Genehmigungsverfahren, der Netzanschluss sowie Investitionsanreize. Um in diesen Bereichen Verbesserungen zu erreichen, setzt das Netzwerk auf Gespräche mit Regierungen und Behörden. Bei einem ersten Treffen wurde festgelegt, dass zuerst der britische Markt und anschließend andere Länder avisiert werden sollen.

Karsten Köpke, Projektleiter des GICON®-SOF, freut sich auf den Austausch: „Wir erhoffen uns von dem Netzwerk eine verbesserte Kommunikation mit anderen Entwicklern und Regierungen, um diese zukunftsorientierte Technologie schnell zur Marktreife zu führen und interessant für Investoren zu machen.“

GICON treibende Kraft bei der Entwicklung von schwimmenden Offshore-Windenergieanlagen

Mit dem GICON®-SOF ist GICON derzeit eine der treibenden Kräfte bei der Entwicklung von schwimmenden Offshore-Windenergieanlagen. Ein Funktionsmuster des SOF wird derzeit in Stralsund gefertigt und soll 2016 vor der deutschen Ostseeküste installiert werden. An dem Prototypen sind umfangreiche technische und ökologische Erprobungen geplant. Parallel dazu wird gegenwärtig ein weiterer Standort entwickelt, um zeitnah ein weiteres Funktionsmuster unter Nordsee-Bedingungen mit einer 5-6 MW-Turbine zu errichten. In den Folgejahren soll das GICON®-SOF schließlich seine Serienreife erlangen.



Mai 2016 - Entwicklung eines schwimmenden Fundaments für Windenergieanlagen der dritten Generation mit der Universität Rostock

Mecklenburg-Vorpommern fördert Leichtbau-Substruktur für Windenergieanlagen für Turbinen ab 6MW

Im April 2016 wurde der offizielle Fördermittelbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommerns für die Entwicklung eines Fundaments für Offshore-Windenergieanlagen (WEA) aus Stahl-Beton-Verbundbauteilen zugestellt. Mit der Förderung in Höhe von rund 1 Millionen Euro für die Verbundpartner ESG Edelstahl und Umwelttechnik Stralsund GmbH und den Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik der Universität Rostock ist die Entwicklung und maßstäbliche Erprobung einer Sub-Substruktur für Windenergieanlagen der dritten Generation für Turbinen ab 6MW finanziell gesichert.

In diesem Zusammenhang fand am 26. April 2016 in Stralsund das Kick-Off Meeting zum neuen Kooperations-Forschungsprojekt mit den Partnern der ESG GmbH und der Universität Rostock statt. Neun erfahrende Ingenieure und drei Facharbeiter diskutierten die technischen Aspekte des Projekts und präzisierten die nächsten Bearbeitungsschritte.

Das wissenschaftlich-technische Arbeitsziel des beantragten Vorhabens ist die Entwicklung eines neuartigen Tragwerks aus hochtragfähigen und zugleich dauerhaft leichtbaugerechten Strukturkomponenten. Ebenso sollen Stahl-Beton oder Beton-Leichtbaukomponenten entwickelt werden, die die Unterstruktur vorspannen. Um das Tragwerk umzusetzen, gilt es, die Struktur unter Verwendung von einem Verbundwerkstoff aus Beton bzw. Faserbeton und Stahl oder nur aus Faserbeton zu entwickeln.

Die zur Dresdner GICON-Firmengruppe gehörende ESG GmbH setzt den grundlegenden Entwurf in Anlehnung an die BSH Standard-Konstruktion für Windenergieanlagen um. Die aero-servo-hydro-elastisch gekoppelte Simulation inklusive des Vorentwurfs fallen in den Aufgabenbereich des Stiftungslehrstuhls für Windenergietechnik der Universität Rostock.

Im Fokus der Arbeiten liegt zum einen die lokale Entwicklung der Offshore-Windenergie-Branche und deren Zulieferer in Mecklenburg-Vorpommern und zum anderen die Etablierung eines Produkts „Made in MV“ für den internationalen Markt.

Im Projekt wird eine sehr enge, synergetische Kooperation zwischen der Universität Rostock und GICON / ESG umgesetzt, um das Projektziel zu erreichen und die vorhandenen Ressourcen effizient zu nutzen. Die langjährige Kooperation zwischen der Universität Rostock und der GICON-Gruppe wird somit mit einem weiteren Projekt fortgesetzt.

Für Rückfragen stehen Ihnen die jeweiligen Projektleiter - Karsten Köpke bei der ESG GmbH oder Dr.-Ing. Frank Adam am Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik der Universität Rostock - zur Verfügung.

Dem Land M-V gilt der Dank der Projektbeteiligten für die Förderung des Projektes.



November 2015 - GICON®-SOF darf erzeugten Strom einspeisen

Zuweisung von Anschlusskapazität durch die Bundesnetzagentur erteilt

Kabelleger „Aura“ neben einer Umspannwerkplattform zur Anbindung an das Netz von 50Hertz (© 50Hertz Transmission GmbH)

Das in der Fertigung befindliche Funktionsmuster von GICONs erstem Schwimmendem Offshore-Fundament (GICON®-SOF) darf den künftig mit einer Nennleistung von 2.300 kW produzierten Strom in das Übertragungsnetz einspeisen. Am 3. November 2015 konnte sich die zur GICON-Firmengruppe gehörende ESG Edelstahl und Umwelttechnik Stralsund GmbH in einem Bieterverfahren bei der Bundesnetzagentur den notwendigen Anspruch auf Anschlusskapazitäten sichern. Somit kann der SOF-Prototyp innerhalb von 36 Monaten an das Netz der 50Hertz Transmission GmbH angeschlossen werden.

Das Bieterverfahren wurde notwendig, da die zugelassenen Bieter insgesamt 258,3 MW Anschlusskapazität beantragt hatten, dem gegenüber aber nur 211,1 MW zur Verfügung standen. Anwesend bei der Präsenzauktion in Bonn waren neben der ESG fünf weitere zugelassene Bieter. Ein Anspruch auf Zuweisung wurde meistbietend vergeben, wobei das niedrigste Gebot, welches in voller Höhe bedient wird, preisgebend für alle höheren Gebote war. Voraussetzung für die Zulassung zum Bieterverfahren waren unter anderem eine Genehmigung gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sowie der Nachweis einer Baugrunduntersuchung entsprechend den Vorgaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie.

"Die Zuweisung ist ein weiterer Meilenstein bei der Realisierung unseres FuE-Vorhabens. Mit der Installation des GICON®-SOF im Jahr 2016 wird die erste Windkraftanlage mit einer schwimmenden Gründung als Bestandteil eines kommerziellen Windparks in Betrieb gehen," ist ESG-Geschäftsführer Burkhard Schuldt überzeugt.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklungen (EFRE) der Förderperiode 2007-2013 (Förderkennzeichen V-630-1-260-2012/103). Mit den Mitteln wird die Fertigung, Errichtung und Erprobung der ersten schwimmenden Windenergieanlage Deutschlands anteilig gefördert.



August 2015 - Neue Transporttechnologie für das GICON®-SOF vorgestellt

Firmengruppe präsentiert sich auf der Sail Sassnitz Fachpublikum und Öffentlichkeit

Mit der neuen Transporttechnologie werden Fundament und Schwergewichtsanker gemeinsam vom Hafen zum Installationsort geschlepptProf. Großmann stellt den Entwicklungsstand des SOF und die neue Transporttechnologie vorGemeinschaftsstand von GICON und dem WindEnergy Network e.V.Auf der Sail Sassnitz besiegelten GICON und Baltic Taucher ihre Kooperation beim SOF

Im Ostseeraum agierende Offshore-Projektentwickler und -Dienstleister zusammenzubringen. Sich über laufende und anstehende Projekte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszutauschen. Mit dieser Zielstellung lud die Fährhafen Sassnitz GmbH Unternehmen im Rahmen der Sail Sassnitz vom 14.-16. August 2015 zum 3. Offshore Summit.

GICON präsentierte die aktuellen Entwicklungen zum Schwimmenden Offshore-Fundament (GICON®-SOF) und vor allem eine neue Transporttechnologie, die künftig zu einer weiteren Kostenreduzierung führen kann. Darüber hinaus informierten sich regionale Firmen und die breite Öffentlichkeit am Tag der offenen Tür über die vielfältigen Offshore-Dienstleistungen der GICON-Firmengruppe, die im Kern von der Edelstahl und Umwelttechnik Stralsund GmbH (ESG) und dem Institut für Angewandte Ökosystemforschung (IfAÖ) erbracht werden.

Gleichzeitiger Transport von Fundament und Schwergewichtsanker soll Stromgestehungskosten weiter senken


In einem Vortrag präsentierte Prof. Großmann den Bearbeitungsstand des GICON®-SOF, der von GICON entwickelten schwimmenden Gründung für Offshore-Windenergieanlagen. Erstmalig zeigte er eine neue Transporttechnologie für das GICON®-SOF, bei der Fundament und Schwergewichtsanker gemeinsam vom Hafen zum Installationsort geschleppt werden. Diese Technologie wird zwar bei der für 2016 geplanten Installation des SOF-Funktionsmusters noch nicht zum Einsatz kommen, in Zukunft aber zu einer weiteren deutlichen Kostenreduzierung führen. Ziel von GICON ist es, mit dem GICON®-SOF Stromgestehungskosten (LCOE) von klar unter 10 Cent/kWh zu erreichen. Ein Video der zukünftigen Transport- und Verankerungstechnologie ist unter http://www.youtube.com/GiconGroupwww.youtube.com/GiconGroup abrufbar.

Neben der Vortragsreihe stellten sich die Teilnehmer in den Ausstellungsräumen vor. Gut besucht war dabei der Gemeinschaftstand von GICON und dem WindEnergy Network e.V., auf dem das GICON®-SOF und der druckfrische neue Leistungsprospekt der ESG präsentiert wurden.

Zusammenarbeit mit Baltic Taucher besiegelt

Auf der Sail Sassnitz besiegelten GICON und die Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH (Baltic Taucher) ihre Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Installationshandbuchs für das SOF-Funktionsmuster. Außerdem wurde vereinbart, dass GICON und Baltic Taucher auf der HUSUM Wind (15.-18. September 2015) mit einem gemeinsamen Messestand auftreten werden.

GICON bedankt sich bei der Fährhafen Sassnitz GmbH für die gelungene Organisation der Veranstaltung und für die Möglichkeit der Präsentation von GICON und dem SOF.



August 2015 – UPDATE BAUFORTSCHRITT

Zügiger Baufortschritt auch während der Sommermonate

Zwei an Vertikalrohre montierte Boatslanding-SystemeDie Laufgänge während der Fertigung

Während derzeit viele Sommerurlauber die deutsche Ostseeküste zur Erholung besuchen, gehen in Stralsund die Arbeiten am GICON®-SOF unvermindert weiter.

Nachdem die Großsektionen zum überwiegenden Teil fertiggestellt oder in der Produktion sind, wurde parallel die Fertigung des Secondary Steels fortgeführt. Hierzu gehören die Laufgänge und das Boatslanding-System, welches bereits an die Vertikalrohre montiert wurde. Beide Vorrichtungen dienen später dazu, den Service-Teams das Übersteigen vom Schiff auf das SOF zu ermöglichen, um zum Beispiel Wartungsarbeiten an der Turbine durchzuführen.

Voraussichtlich im Frühjahr 2016 wird das Funktionsmuster vor der deutschen Ostseeküste installiert.



März 2015

Nächster wichtiger Meilenstein: Bau- und Betriebsgenehmigung für GICONs Schwimmendes Offshore-Fundament erteilt

Deutschlands erstes Schwimmendes Offshore-Fundament (GICON®-SOF) hat mit der Bau- und Betriebsgenehmigung durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Installations- und Erprobungsphase genommen. Am 27. März 2015 erhielt GICON die notwendige Genehmigung für „Errichtung und Betrieb einer Offshore Windenergieanlage auf einem schwimmenden Fundament (SOF) […] im Gebiet des Küstenmeeres der Deutschen Ostsee […] ca. 21 km nördlich von Zingst / Darß“.

„Für alle Beteiligten bedeutet die Genehmigung in erster Linie Planungssicherheit“, berichtet SOF-Projektleiter Burkhard Schuldt. „Wir sind zuversichtlich, das Projekt weiter termingerecht vorantreiben zu können, um unser Funktionsmuster im Frühjahr 2016 zu installieren und anschließend zu erproben“. 

Auch der Netzanschluss des Funktionsmusters ist nun einen entscheidenden Schritt weiter. Um die Einspeisung der 2.300 kW Nennleistung über den Windpark „Baltic I“ zu beantragen, war eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz zwingend erforderlich. Diese liegt nun vor, sodass mit dem Antrag auf Kapazitätszuweisung zur Einspeisung der Energie in das Übertragungsnetz fortgefahren werden kann.



März 2015 - UPDATE BAUFORTSCHRITT

Prototyp des GICON®-SOF nimmt immer mehr Gestalt an

Der Prototyp von Deutschlands erstem Schwimmenden Offshore Fundament, dem GICON®-SOF, nimmt immer mehr Gestalt an. Nachdem Ende 2014 die Planung der 15 Meter langen Laufgänge abgeschlossen werden konnte, ist inzwischen auch die Fertigung der Horizontalrohre beendet.

Parallel zu den Arbeiten fanden am geplanten Installationsort in der Nähe des Offshore-Windparks Baltic 1 letzte Baugrunduntersuchungen statt, die in allen Belangen positiv verliefen. Aktuell kümmern sich die Experten der ESG, einem Unternehmen der GICON-Firmengruppe, um den Einbau der Halter für Rohrbahnen sowie um die Installation der Pumpen-Fundament und Schränke. Gleichzeitig werden vorbereitende Maßnahmen für die Installation des Rohrleitungssystems getroffen.

Bis zum Herbst 2015 soll das erste 1:1-Funktionsmuster des GICON®-SOF fertiggestellt sein und in der deutschen Ostsee umfangreichen technischen und ökologischen Tests unterzogen werden. Nach wie vor bewegt sich das Projekt im angepeilten Zeitrahmen.



Dezember 2014 - UPDATE BAUFORTSCHRITT

Bau des GICON®-SOF in vollem Gang

Von einem erhöhten Standpunkt aus sieht man die verschiedenen Fertigungsstufen des SOF am bestenVorrichtung für die Verformung der AuftriebskörperDie Kastenträger stabilisieren später den Turm inklusive TurbineEins der vier Horizontalrohre

Der Bau des GICON®-SOF schreitet weiter voran. Die Horizontalrohre und Kastenträger werden derzeit gefertigt und auch den Bau der Vertikalrohre bereiten die ESG-Mitarbeiter vor. Der Zuschnitt und die Verformarbeiten hierfür kommen vom örtlichen Zulieferer Ostseestaal GmbH.

Die Berechnung der Laufgänge ist abgeschlossen, wobei die hohe Eisbelastung in der Ostsee berücksichtigt wurde. Die Materialbestellung erfolgt im November 2014. Damit bewegt sich der Baufortschritt nach wie vor im prognostizierten Zeitplan.



September 2014 - UPDATE BAUFORTSCHRITT

Erste Elemente fertig gestellt

Schweißer der ESG fertigen erste Elemente des Boatslanding SystemsAuch die Verbindungsrohre werden im ersten Bauabschnitt konstruiertVorrichtungen für den Bau der SchwimmkörperBaugrunduntersuchungen am geplanten Standort nahe dem Offshore-Windpark Baltic 1 (Foto: Geos und Keller Grundbau)

Nachdem die Arbeiten am GICON®-SOF im Juli 2014 begannen, sind erste Elemente des Schwimmenden Offshore-Fundaments in Montage oder bereits fertig gestellt.

In einem ersten Bauabschnitt wird das sogenannte Secondary Steel gefertigt. Hierzu gehören unter anderem die Boatslanding-Systeme, die an der Struktur angebracht werden. So können Versorgungsschiffe anlegen und Experten zur Wartung auf das SOF übersetzen.

Bereits fertiggestellt sind vier Rohre, die die Schwimmkörper des SOF miteinander verbinden. Mit 2,80 m im Durchmesser sind sie ausreichend dimensioniert, um den gewaltigen Kräften auf See standzuhalten.

Ebenfalls montiert sind die Vorrichtungen für den Bau der Schwimmkörper. Wie in einer Schablone wird im nächsten Schritt der Stahl in die passende Form gebracht und verschweißt. Die vier Schwimmkörper sorgen für den nötigen Auftrieb der Anlage.

Parallel zur Fertigung des SOF werden die Baugrunduntersuchungen am geplanten Standort nahe dem Offshore-Windpark Baltic 1 durchgeführt.



Juli 2014

ESG beginnt mit der Fertigung des Funktionsmusters

Es geht los! Im Juli 2014 beginnen die Arbeiten am ersten Funktionsmuster auf dem Gelände der ehemaligen Volkswerft Stralsund (heute Nordic Yards Werft Stralsund) durch die zur GICON-Firmengruppe gehörende ESG Edelstahl und Umwelttechnik Stralsund GmbH.



Mai 2014

Land Mecklenburg-Vorpommern stellt Fördermittel

Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, übergibt auf der Zukunftskonferenz Wind & Maritim an an Prof. Großmann den Fördermittelbescheid

Ein Fördermittelbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommerns sicherte im Mai 2014 endgültig die Finanzierung der Fertigung, Errichtung und Erprobung der ersten schwimmenden Windenergieanlage Deutschlands. Die Gesamtinvestitionen für das SOF belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro.



März 2014

Optimiertes Design des SOF besteht letzte Tests in Duisburg

3D-Modell der optimierten Tragstruktur

Ingenieure der GICON-Firmengruppe und der TU Bergakademie Freiberg fürhen weitere Versuche zum Bewegungsverhalten des GICON®-SOF im Maßstab 1:25 durch. Die Versuche am Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. in Duisburg bestätigten die Stabilität des SOF bei unterschiedlichen Belastungsszenarien während des Schleppvorgangs. Ein Schwerpunkt der Versuche ist das Absenkverhalten während der Installation.

Vorangegangen war eine statisch-konstruktive Optimierung der Tragstruktur, durch die die Masse der Konstruktion deutlich von ursprünglich 1500 auf rund 670 Tonnen reduziert werden konnte. Außerdem erfüllt das neue Design die Anforderungen der Fertigungsstätte auf der Volkswerft Stralsund, wie beispielsweise die Breite der Hallentore, die Größe der Konservierungshallen oder die Breite des Absenkliftes.



Februar 2014

Das GICON®-SOF ist nun auch in den USA patentiert

Patenturkunde „Floating foundation supporting framework with buoyancy components, having an open-relief design“

Am 7. Januar 2014 hat das United States Patent and Trademark Office ein Patent auf das GICON®-SOF (Schwimmendes Offshore-Fundament) erteilt. Damit ist das GICON®-SOF als Erfindung patentrechtlich auch in den USA geschützt.

Die Urkunde mit der Nummer 8,622,011 B2 und dem Titel „Floating foundation supporting framework with buoyancy components, having an open-relief design“ hat eine Laufdauer bis zum 7. Juli 2017. Die maximale Schutzdauer endet am 8. Januar 2029.

Das Patent kann unter www.uspto.gov nach Eingabe der Urkundennummer eingesehen werden.



August 2013

GICON schließt Forschungskooperation mit dem Fraunhofer IWES

IWES-Direktor Prof. Reuter und GICON-Geschäftsführer Prof. Großmann bei der Vertragsunterzeichnung

Ende August unterzeichnen GICON und das Fraunhofer IWES in Hannover einen Kooperationsvertrag. Vereinbart wird, die Kräfte der beiden Akteure bei der Weiterentwicklung des SOF-Funktionsmusters zu bündeln.

Das Fraunhofer IWES erforscht seit Jahren erfolgreich Modelle und Software zur Simulation sowie das Design schwimmender Windenergieanlagen und gehört zu den führenden internationalen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet.



Juli 2013

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering zeigt sich beeindruckt vom SOF

Ministerpräsident Sellering vor dem Modell des GICON®-SOF

Auf seiner Sommertour quer durch Mecklenburg-Vorpommern besucht Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) das IfAÖ Institut für Angewandte Ökosystemforschung in Neu Broderstorf. Besonders beeindruckt zeigt sich der Besucher von der bisherigen Entwicklung und der Innovationskraft der GICON. Am Modell begutachtet Sellering das GICON-SOF und sagt seine volle Unterstützung bei der weiteren Entwicklung innovativer Ideen zu. Nur auf einer solchen Basis ließen sich langfristig Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern schaffen und erhalten.



Juni 2013

Kombinierte Wind-Wellenversuche übertreffen Erwartungen

Das 1:37-Modell des GICON®-SOF inklusive Windenergieanlage

Am Maritime Research Institute Netherlands (MARIN) testen die Entwickler vom 17.-24. Juni 2013 ein 1:37-Modell des SOF in kombinierten Wind-Wellenversuchen. Die Versuchsergebnisse bestätigen die Gebrauchs- und Betriebstauglichkeit der Konstruktion. Wie von den Ingenieuren vorab berechnet, zeigt sich das System äußerst stabil bei Belastung durch Wind und Welle. Mit den Versuchen wird belegt, dass das GICON®-SOF trotz seiner Abspannung über Seile genauso kleine Bewegungen im Betriebszustand aufweist, wie es von festen Gründungen bekannt ist. Es ist damit weltweit die bisher einzige schwimmende Gründung, die eine solche Ortsstabilität aufweist. Für die Turbinen ergeben sich die gleichen Anforderungen, wie für feste GründungenDie Messergebnisse bestätigen die großtechnische Realisierbarkeit erneut.



November 2012

Prof. Grossmann stellt Bundesumweltminister Peter Altmaier das GICON®-SOF vor

Das GICON®-SOF findet auch auf höchster politischer Ebene Gehör - Bundesumweltminister Peter Altmaier neben Prof. Großmann und MdB Andreas Lämmel (von rechts nach links)

Am 6. November 2012 stellt Prof. Großmann dem Bundesumweltminister Peter Altmaier und dem Dresdner Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel (beide CDU) die innovativen Eigenschaften und wirtschaftlichen Potenziale des GICON®-SOF vor. Beide zeigen sich von der Lösung beeindruckt und wünschen GICON viel Erfolg bei der Realisierung des Funktionsmusters sowie bei der späteren Markteinführung.



Februar 2012

Erste Wellenversuche mit einem 1:25-Modell bestätigen praktische Umsetzbarkeit und Funktionalität

Das 1:25-Modell des SOF vor den VersuchenDas Modell zeigt sich in den simulierten Seegängen stabil

Ein 1:25-Modell des SOF wird erstmals Wellenversuchen unterzogen. Diese finden am 4. Februar 2012 an der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt statt und beinhalten sowohl den Betriebszustand als auch Schleppversuche (Transportzustand) mit unterschiedlichen Seegängen. Bei den Versuchen werden über entsprechende Messtechnik die wesentlichen Parameter wie Verschiebungen, Beschleunigungen und die Seilkräfte gemessen. Alle durchgeführten Versuche bestätigen die praktische Umsetzbarkeit und Funktionalität des GICON®-SOF. Die versuchsbegleitend angezeigten Daten und das augenscheinliche Verhalten des Modells bewegten sich sowohl im abgespannten Zustand als auch während des Transports in den vorausberechneten Größenordnungen. Die Auslenkungen in Höhe der Gondel betrugen nur wenige Zentimeter.



2009

GICON entwirft das erste Konzept für das GICON®-SOF

Ein frühes Modell des SOF

Den Anfang des GICON®-SOF markiert die Idee, das ursprünglich ausschließlich für die Öl- und Gasindustrie entwickelte Tension-Leg-Prinzip auch für Windenergieanlagen anzuwenden. Die durch die Windenergieanlage hervorgerufene Neigung zur Verdrehung der Tension-Leg-Platform wird mit den Einsatz von Schrägverspannungen ausgeschlossen.